Podologie - Was ist das?

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Podologie - Was ist das? Informationen aus dem Ratgeber Podologie von Manuela Groth

Podologie – Was ist das?

Eine Podologie bietet Leistungen der „medizinischen Fußpflege“. Der Beruf Podologe ist ein Gesundheitsfachberuf. Eine gängige Definition von Podologie lautet nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Die Podologie grenzt sich damit deutlich ab von der reinen Fußpflege, wie sie von kosmetischen Fußpflegern praktiziert wird.

Zu den speziellen Behandlungspraktiken und –methoden der Podologen gehören zum Beispiel Nagelspangenbehandlungen, die Anfertigung von langlebigen Druckentlastungen (Orthosen), Nagelprothetik (Nagelersatz) und speziell die Behandlung des diabetischen Fußes. Dies erfordert fundierte Fachkenntnisse und kontinuierliche Weiterbildungen. Aus diesem Grunde ist der Gesundheitsfachberuf Podologe gesetzlich geschützt.

Quelle: ZfD Podologen Verband

Die 5 häufigsten Fussprobleme

Ja! Als Betroffener ist es ein oftmals mit Scharm und versteckter Sorge belastetes Thema. Jedoch gilt es, den Problemen mit Nägel und Füssen lösungsorientiert zu begegnen. Das Gebot ist es, Abhilfe eines Unwohlseins oder Leidens zu schaffen. Folgende grundlegende Problematiken sind vermehrt und gehen gut zu behandeln:

Diabetiker

Durchblutungsstörungen und Beeinträchtigung der Nerven in abgeschwächter oder verstärkter Form können zu Missempfindungen führen. Probleme wie Druckstellen und/oder Wunden werden oft zu spät oder gar nicht wahrgenommen. Die Fachkunde des Podologen – hier ein Muss!

Fuß- und/oder Zehendeformitäten (Senkfuß, Krallenzeh) und verhornte, schmerzhafte Druckstellen

Ursachen sind Schuhwerk und Gehverhalten sowie die tägliche Beanspruchen unserer Füße. Das Abtragen der Hornhaut, das Entfernen von Hühneraugen und das Anlegen eines Druck- oder Reibungschutzes bieten u.a. Linderung. Auch können individuell angepasste Orthosen Abhilfe schaffen.

Eingewachsene Nägel

Falscher Nagelschnitt, Traumen, Nagelveränderungen, hormonelle Veränderung (etwa durch Pubertät oder auch bei Schwangerschaft) sind nur einige der häufigsten Faktoren. Abhilfe zu schaffen sowie die fachliche Beratung zur Vermeidung… ebenfalls Bestandteil des Fachgebietes einer Podologie.

Vermehrte Hornhaut an Füßen, Einnarbungen, Riß- und Wundbildungen

Oftmals durch unzureichend ermöglichte Pflege, krankhafte Veränderungen der Hautzellen oder Druckbelastung hervorgerufen. Frühzeitiges Erkennen daraus entstehender Wunden, Vorsorge und Linderung durch Pflege sowie Behandlung in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Arzt.

Pilzbehandlung (Mykose) an Nägel und Füßen

Bei Einschränkungen in der Pflege oder Hygiene (oft auch berufsbedingt: z.B. Schweißbildung im Schuh, insbesondere in Arbeitsschuhen) sowie im höheren Lebensalter und bei Immunsystemschwächen – keine Seltenheit. Auch hier ist der Podologe die beste Adresse!

Was macht ein Podologe?

Wann und über wen führt der Weg hin zur Podologie?

Probleme mit Füßen sind von sehr vielfältiger Art, zumeist in gesundheitliche Folge oder beruflicher Belastung. Bei Fußproblemen kann grundsätzlich jeder auf direktem Wege zum Podologen gehen (Selbstzahler oder Privatpatient). Dieser nimmt sich dann diskret Ihrem Anliegen oder Ihrer Sorge mit entsprechender Fachkenntnis an, Sie berät und spricht Ihnen mithin auch eine Arztempfehlung aus (podologische Behandlungen auf Verordnung werden mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse direkt abgerechnet).

Heilmittel-Verordnungen vergeben Fachärzten u.a. der Bereiche Orthopädie, Innere Medizin, Diabetologie und Nephrologie, sowie Chirurgie, Gynokologie und Dermatologie.

Nahestehende Gesundheitsanbieter sind zudem u.a. Orthopädieschuhmeister/-technik, Studios der kosmetischen Fußpfleger, Physiotherapeuten, Apotheken und Sanitätshäuser.